Liebe Weinfreunde!

Im Herzen der Mittelmosel liegt unser Familienbetrieb,der sich schon seit Generationen dem Weinbau widmet.Durch die leicht erwärmbaren Schieferwitterungsböden und die klimatisch bevorzugten Steillagen an der Mosel gedeihen bei uns einzigartige Weine mit rassiger Art,feiner Fruchtsäure, die ihresgleichen suchen. Ich bin Gründungsmitglied beim Bundesverband ökologischer Weinbund e.V."BÖW". Der Verband hat erstmals Richtlinien für den Weinbau erlassen. Alle Mitgliedsbetriebe werden von dem Bundesverband kontrolliert. Damit Sie, lieber Weinfreund,  sicher sein können, dass nur ökologisch einwandfreie Weine von den Mitgliedern hergestellt werden.

Den ökologischen Anbau betreibe ich seit 1982. Ökologisch wirtsachften heißt für mich, mit der Natur zu arbeiten und sie mit allen darin lebenden Wesen als ein Ganzes zu begreifen.

Ich verwende keine Herbizide, Insektizide und synthetische Fungizide, die die Umwelt sehr stark belasten, das Grundwasser verseuchen und zu einer langfristigen Bodenverarmung führen. Zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und zur Düngung verwenden ich nur Stallmist und Kompost aus Traubentrester und anderem organischen Material, sowie organischem Handelsdünger in geringen Mengen. Zur Humsubildung, wie auch zur Auflockerung der Monokultur, begrüne ich die Weinberge mit besonders dafür geeigneten Pflanzen, wie z.B. Klee, Wicken, Luzerne, Lupinen und wildwachsenden Kräutern.

Der Spritzansatz zur Stärkung der Reben und zum Schutz gegen Krankheiten besteht aus Kräutern wie Brenesseln, Rainfarn und Meerettich, die zu diesem Zweck verjaucht werden, d.h. sie werden mit Wasser angesetzt und können nach ca. 14 Tagen verspritzt werden. Hierzu kommen Kräutertees aus Schachtelhalm und Schafgabe.

Ich baue die Weine überwiegend trocken und halbtrocken aus, damit ihr typischer Charakter erhalten bleibt. Das heißt sortenrein und nach alter Tradition im Eichenholzfass. Wir verzichten auf alle chemischen Weinbehandlungsmittel, die dem Wein zusammen mit anderen Inhaltsstoffen auch Geschmack und Farbe entziehen.

Beim trockenen Wein wird der Verlauf der natürlichen Gärung nicht unterbrochen. Der Wein kann so völlig vergären. Das bedeutet, dass die Hefebakterien, die in dem Traubenmost vorhanden sind, den gesamten Mostzucker in Alkohol umwandeln. Lediglich als Oxydationsschutz wird dem Wein eine minimale Dosis Schwefel zugesetzt, die weit unter der gesetzlich erlaubten Höchstmenge liegt und gesundheitlich unbedenklich ist. Ohne diese Schwefelzugabe wäre der Wein nach wenigen Monaten oxydiert und nicht mehr trinkbar.

Wenn Sie mit Freunden und Bekannten mehr über unsere Weine und deren Anbau wissen möchten, kommen wir gerne mit einer ausführlichen Weinprobe zu Ihnen. Oder Sie kommen an die Mosel, um Weine, Weinkeller und Weinberge selbst kennenzulernen.